Die Auswahl der richtigen Wendeplattenverdichtermaschine hängt davon ab, Zentrifugalkraft, Betriebsgewicht, Grundplattengröße und Motorleistung an Bodenart, Schichtdicke, Graben-/Flächenabmessungen, Produktivitätsziele und Baustellenbedingungen anzupassen. Dieser Leitfaden zeigt:
- Sie benötigen die entscheidenden Spezifikationen, die sich in der Praxis direkt auf die Verdichtung auswirken.
- Eine schrittweise Methode zur Dimensionierung mit einem durchgerechneten Beispiel.
- Referenztabellen zur Zuordnung von Bodentypen → Kraftbereichen → Schichtdicke.
- Produktivitäts-, Kraftstoff- und ROI-Rechner für Angebote und Vermietungen.
- Was „Macht“ wirklich bedeutet (und wie viel man tatsächlich braucht).
Was „die richtige Größe“ wirklich bedeutet
WendeplattenverdichterSie füllen die Lücke zwischen den vorderen Platten und den kleinen Walzen. Sie liefern hohe Verdichtungsenergie bei bidirektionaler Verfahrrichtung und ermöglichen so das Verdichten in engen Räumen und Gräben, ohne die Maschine wenden zu müssen. „Richtige Größe“ bedeutet ein Modell, das:
- Erreicht die Zieldichte (Proctor-/modifizierte Proctor- oder Plattendruckzielvorgaben) für Ihre Bodenart und Schichtdicke.
- Passt zur Geometrie (Grabenbreite, Plattenkanten, um Bauwerke herum) und zur Baustellenlogistik (Rampen, Kranausleger, Türen).
- Erfüllt die Produktivitätsziele (m²/h oder laufende Meter/h).
- Es gleicht Motorleistung, Gewicht und Plattenfläche für eine effiziente Energieübertragung aus – nicht nur für hohe Papierwerte.
Die wichtigsten Spezifikationen
Zentrifugalkraft (kN)
Die Hauptursache für die Verdichtungsenergie ist die dynamische Kraft, die vom Erreger erzeugt wird. Mehr ist nicht immer besser; zu viel Kraft in dünnen Schichten oder auf körnigen Oberflächen kann zu Überschwingungen, Partikelwanderung oder Oberflächenhebung führen.
Betriebsgewicht (kg)
Masse hilft, Kraft zu übertragen und den Rückstoß zu reduzieren. Schwerere Platten ermöglichen im Allgemeinen tiefere Hubhöhen, aber das Gewicht muss mit der Manövrierfähigkeit und den Grenzen der Oberflächenbelastung in Einklang gebracht werden.
Grundplattengröße (B×L, mm)
Bestimmt den Kontaktdruck und die Stabilität der Aufstandsfläche. Größere Platten verteilen die Kraft auf eine größere Fläche (bessere Oberflächengüte, weniger „Wellen“), aber der Kontaktdruck ist geringer, wenn die Kraft nicht proportional zur Fläche skaliert.
Schwingungsfrequenz (Hz / vpm) und Amplitude (mm)
Höhere Frequenzen sind im Allgemeinen vorteilhaft für körnige Böden, während höhere Amplituden bindigen oder gemischten Böden zugutekommen. Reversible Platten arbeiten typischerweise mit 55–70 Hz (3.300–4.200 Schwingungen pro Minute) und einer Amplitude von 1,2–2,2 mm, abhängig von der Bodenklasse.
Motorleistung (kW/PS)
Die Leistung muss ausreichen, um den Erreger unter Last anzutreiben. Sobald die Erregeranforderung erfüllt ist, bringt zusätzliche Leistung nur wenig, es sei denn, man erhöht Kraft oder Drehzahl. Überdimensionierte Motoren verbrauchen in der Regel unnötig viel Kraftstoff.
Reisegeschwindigkeit und Steigfähigkeit
Beeinflusst die Zykluszeit, insbesondere auf langen Strecken und Rampen. Typische Geschwindigkeiten: 35–28 m/min vorwärts und niedrige 15 m/min rückwärts für mittlere bis schwere Klassen.
Modellklassen und typische Spezifikationen
| Klasse | Typische Kraft (kN) | Betriebsgewicht (kg) | Grundplatte (mm) | Frequenz (Hz) | Typischer Motor (kW) | Anwendungsbeispiele im Überblick |
| Licht reversibel | 20–30 | 80–140 | 400–500 × 650–700 | 60–70 | 3,5–4,5 | Pflastersteine, schmale Gräben, körniger Sand mit dünnen Schichten |
| Mittelgroß, wendbar | 35–45 | 160–250 | 500–600 × 700–800 | 55–65 | 4,8–6,5 | Allgemeine Tiefbauarbeiten, Tragschicht, Versorgungsleitungen |
| Schwer, wendbar | 50–65 | 300–420 | 600–700 × 800–900 | 55–65 | 6,5–8,5 | Dicke Schichten, Hinterfüllung, Stabilisierungsschichten |
| Extra-schwer, wendbar | 70–90+ | 450–600+ | 700–850 × 900–1.000 | 55–60 | 8,5–11+ | Großbaustellen, Tiefenverdichtung des Unterbaus, Mietflotten für breite Nachfrage |
Bodenart, Schichtdicke und Kraftauswahl
Die Schichtdicke (die in einem Arbeitsgang verdichtete Schicht) hängt von der Bodenkörnung und dem Feuchtigkeitsgehalt ab. Die folgende Tabelle dient als Ausgangspunkt für typische, gut gesteuerte Feuchtigkeitsbedingungen (nahezu optimal):
Bodenart vs. empfohlene Kraft und Hubhöhe
| Bodentyp (einheitlich/allgemein) | Beispielmaterialien | Empfohlene Kraft (kN) | Typischer Hub (mm) | Frequenzverzerrung | Anmerkungen |
| Sauberes Granulat (GW, SW) | Schotter, gut abgestufter Sand | 35–55 | 200–350 | Höhere Frequenz | Sehr reaktionsschnell; übermäßige Vibrationen, die zu Partikelwanderung führen können, vermeiden. |
| Granulat mit Feinanteilen (GP-GM, SP-SM) | Straßenunterbau mit Bußgeldern | 45–70 | 200–300 | Mittenfrequenz | Amplitude und Frequenz ausbalancieren; Feuchtigkeitsfenster beachten |
| Schluffiger Sand/Kies (SM, GM) | Feuchte Granulatmischungen | 45–65 | 150–250 | Mittenfrequenz | Reagiert empfindlich auf den Wassergehalt; Überprüfung durch Feldtest |
| Magerer Ton / toniger Sand (CL, SC) | Zusammenhaltend oder gemischt | 50–80 | 150–220 | Niedrigere Frequenz, höhere Amplitude | Erfordert Energie und kontrollierte Pässe, um Pumpen zu vermeiden. |
| Hochplastischer Ton (CH) | Fette Tone | 65–90+ | 120–180 | Niedrigere Frequenz, höhere Amplitude | Oft ineffizient mit Platten; bei anhaltendem Problem Schafsfuß-/Walzeneisen in Betracht ziehen. |

Die Größenbestimmungsmethode (fünf Schritte)
Daraus lässt sich ein kurzes Arbeitsblatt für Ihr Vertriebsteam erstellen.
Schritt 1 – Die Stelle definieren
- Bodenart und Feuchtigkeitsfenster
- Ziel-Laminierungsdicke (mm)
- Geometrie (Grabenbreite, Flächengröße, Durchfahrtshöhe)
- Produktivität (m²/h oder laufende m/h)
- Zugangs-/Handhabungsbeschränkungen (Rampen, Kran, Fahrzeugbeschränkungen)
Schritt 2 – Wählen Sie ein Kraftband
Verwenden Sie die obenstehende Tabelle „Boden vs. Kraft“, um einen kN-Bereich auszuwählen, der auf Ihre Hubdicke und den Boden abgestimmt ist.
Schritt 3 – Gewicht und Grundplatte aufeinander abstimmen
- Dünne Lifte + Granulat → mäßiges Gewicht, höhere Frequenz, ausreichende Plattenfläche.
- Dicke Hebebänder + kohäsiv/gemischt → größere Masse, höhere Amplitude, größere Grundplatte für mehr Stabilität.
Schritt 4 — Motorleistung prüfen (Plausibilitätsprüfung)
Stellen Sie sicher, dass die Nennleistung des Motors die gewählte Kraft bei der Arbeitsfrequenz mit einer Reserve von 10–15 % unterstützt. (Die meisten namhaften Modelle sind ausgewuchtet; Vorsicht vor sehr hohen kN-Werten bei kleinen Motoren.)
Schritt 5 – Validierung anhand von Produktivität und Geometrie
- Die Plattenbreite sollte in den Graben passen, mit einem Abstand von 50–100 mm auf beiden Seiten.
- Durch die Berechnung von Durchfahrten, Reisegeschwindigkeit und Flächenleistung wird der Fahrplan bestätigt.
- Planen Sie für Richtungswechsel (umkehrbare Platten glänzen in Grabenverhältnissen).
Beispielrechnung: Verfüllung eines Versorgungsgrabens
Szenario
- Boden: gut abgestufter Sand mit Feinanteilen (SP-SM)
- Zielhub: 220 mm
- Graben: 700 mm Innenbreite, lange Strecken
- Tagesziel: 1.800 m linearer Graben (ein Arbeitsgang)
- Zufahrt über Rampen mit bis zu 20 % Steigung
Schritt 1–2: Kraftband
SP-SM bei 220 mm Hub → 45–65 kN empfohlen.
Schritt 3: Gewicht & Teller
Wählen Sie eine schwere, wendbare Platte (ca. 50–60 kN, 300–380 kg, 600–700 mm breite Platte). Eine Plattenbreite von ca. 600–650 mm ergibt ca. 25–50 mm pro Seite – ideal.
Schritt 4: Motorzustand
Ein 7–8 kW Motor ist hier typisch; ausreichend für Platten mit einem Gewicht von ca. 55 kN.
Schritt 5: Produktivität
Angenommen, die effektive Vorwärtsgeschwindigkeit beträgt 30 m/min und die Rückwärtsgeschwindigkeit 12 m/min, wobei alle 10 m eine Umkehrung erfolgt.
- Nettozyklusgeschwindigkeit (einschließlich Umkehrungen und Überlappungen): ~22–24 m/min
- Durchgangsbreite: 0,62 m effektiv
- Lineare Produktivität: ~1.300–1.450 m/h pro Durchgang (theoretisch).
- Unter Berücksichtigung von Vorbereitung, Kontrollen und Aufzugsmanagement ist ein Effizienzfaktor von 30–35 % anzusetzen:
~450 m/h realistisch → 4 Stunden für 1.800 m (ein Hub) mit einer Maschine und einem erfahrenen Bediener.
Produktivitätsplanungstabellen
Flächenproduktivität (Faustregel)
Nutzen Sie dies, um Gebote auf Plausibilität zu prüfen.
| Modellklasse | Effektive Plattenbreite (m) | Typische Nettogeschwindigkeit (m/min) | Planungseffizienz* | Praktische m²/h |
| Licht | 0,45 | 28 | 0,30 | ~380 |
| Medium | 0,55 | 26 | 0,35 | ~500 |
| Schwer | 0,65 | 24 | 0,40 | ~620 |
| Extra-schwer | 0,75 | 22 | 0,40 | ~660 |
Lineare Produktivität (Gräben)
| Modellklasse | Effektive Breite (m) | Nettogeschwindigkeit (m/min) | Effizienz | Praktische m/h |
| Licht | 0,40 | 30 | 0,30 | ~360 |
| Medium | 0,50 | 28 | 0,35 | ~590 |
| Schwer | 0,62 | 24 | 0,40 | ~595 |
| Extra-schwer | 0,72 | 20 | 0,40 | ~575 |
Anpassung von Kraft, Gewicht, Frequenz und Amplitude
Empfohlene Umschläge je nach Antrag
| Anwendung | Bevorzugte Kraft (kN) | Gewicht (kg) | Frequenz (Hz) | Amplitude (mm) | Anmerkungen |
| Pflastersteine & Terrassen | 20–30 | 90–140 | 60–70 | 1,2–1,6 | Vermeiden Sie Kratzer; verwenden Sie Polierpads. |
| Straßenunterbau körnig | 45–65 | 200–420 | 55–65 | 1,6–2,0 | Allgemeine Zivil-, schnelle Produktion |
| Gemischte Böden (SM/SC) | 50–80 | 300–500 | 55–60 | 1,8–2,2 | Amplitude und Frequenz ausbalancieren |
| Kohäsives Hinterfüllmaterial | 65–90 | 400–600 | 55–60 | 1,8–2,2 | Feuchtigkeit beachten; Förderhöhe beim Pumpen reduzieren. |
Motorleistung: Wann ist „genug“?
Erreger wandeln Motorleistung in Vibration um. Die meisten mittelschweren/schweren reversiblen Platten arbeiten nicht leistungsbegrenzt, sondern kraftbegrenzt durch die Konstruktion des Erregers. Eine praktische Plausibilitätsprüfung:
- Leicht (20–30 kN): 3,5–4,5 kW
- Mittel (35–45 kN): 4,8–6,5 kW
- Schwer (50–65 kN): 6,5–8,5 kW
- Besonders schwer (70–90 kN): 8,5–11+ kW
Eine deutliche Überschreitung dieser Leistungsgrenzen verbessert die Leistungsdichte nicht, es sei denn, auch die Platten/Erreger und die Masse werden entsprechend angepasst. Zuverlässigkeit, Brennstoffkennlinie und Servicenetz haben Vorrang vor reiner Leistungssteigerung.
Geometrie und Oberflächenbeschaffenheit der Grundplatte
- Längere Platten tragen dazu bei, die Oberfläche zu ebnen (weniger Wellenbildung), insbesondere bei körnigen Tragschichten.
- Breitere Platten reduzieren die Anzahl der Durchgänge auf großen Flächen, aber es muss sichergestellt werden, dass der Kontaktdruck ausreichend bleibt (kN pro cm²).
- Kantenradius und Stahlgüte beeinflussen Gleitverhalten und Verschleiß. Induktionsgehärtete oder abriebfeste Stähle verlängern die Lebensdauer von gebrochenen Zuschlagstoffen.
Praktische Einschränkungen, die Ihre Wahl beeinflussen
| Zwang | Auswirkungen | Größenratgeber |
| Graben nur 600–650 mm breit | Breite der Abdeckplatte | Verwenden Sie eine 450–600 mm breite Platte; halten Sie einen seitlichen Abstand von 25–50 mm ein. |
| Häufige Rampen (15–20 %) | Benötigt Drehmoment und Traktion | Bevorzugen Sie eine schwerere Klasse mit hohem Rückwärtsdrehmoment; prüfen Sie die Steigfähigkeit. |
| Verdichtung in der Nähe von Bauwerken | Schwingungsgrenzwerte | Verwenden Sie geringere Amplitude/Gummipuffer; mehr Durchgänge statt höherer Kraft |
| Kran-/Fahrzeuglimit 350 kg | Gewichtsobergrenze | Hochwertiger, mittelschwerer oder leicht-schwerer Hybrid |
| Lärm-/Vibrationsgrenzwerte | Gemeinschaftsregeln | Niedrigere Frequenz oder geschlossenen Motor wählen; Arbeitsfenster einplanen |
Kraftstoff-, Kosten- und ROI-Planung
Kraftstoffverbrauchsrechner
Ein schnelles Planungstool (typische moderne Motoren):
| Klasse | Motorleistung (kW) | Auslastungsgrad (Durchschnitt) | Kraftstoffverbrauch (l/h, Benzin) | Kraftstoffverbrauch (l/h, Diesel) |
| Licht | 4.0 | 0,55 | ~1,1 | ~0,9 |
| Medium | 6.0 | 0,60 | ~1,6 | ~1,3 |
| Schwer | 8.0 | 0,65 | ~2,1 | ~1,7 |
| Extra-schwer | 10.0 | 0,70 | ~2,7 | ~2,2 |
Eigentum vs. Miete (Rohschnitt)
| Parameter | Licht | Medium | Schwer |
| Typischer Kauf (USD) | 2.800–4.200 | 4.500–7.800 | 7.500–12.500 |
| Typischer Tagessatz (USD) | 60–85 | 85–120 | 120–180 |
| Tage bis zur Gewinnschwelle (≈) | 45–55 | 50–75 | 60–85 |
Wenn Sie mehr als 80 Vermietungstage pro Jahr betreiben, ist der Besitz wirtschaftlich sinnvoll – vorausgesetzt, Sie verfügen über die nötigen Lager- und Wartungsmöglichkeiten.
Feldverifizierungsprotokoll (einfach halten)
Die Feuchtigkeit sollte innerhalb des optimalen Feuchtigkeitsgehalts (OMC) ±2% liegen.
Teststreifen: Verdichten Sie einen 5 m × Plattenbreite großen Abschnitt an Ihren geplanten Überfahrten.
Die Dichte (mit einem Nuklearmessgerät oder einem Sandkegel) oder gegebenenfalls die Plattenbelastung messen.
Wenn unter dem Zielwert:
- Erhöhen Sie die Anzahl der Passversuche; falls diese immer noch gering sind, reduzieren Sie den Lift oder wechseln Sie in eine höhere Kraftklasse.
- Prüfen Sie, ob die Pflanze zu nass oder zu trocken ist; passen Sie die Feuchtigkeit gegebenenfalls an.
Dokumentieren Sie die Einstellungen (Durchgänge, Geschwindigkeit, Feuchtigkeit) und wiederholen Sie diese bei jeder Änderung der Bodenbeschaffenheit/des Arbeitsgangs.
Sicherheit und Ergonomie sind weiterhin wichtig
Die Hand-Arm-Vibrationsdämpfung (HAV) durch isolierte Griffe entlastet die Bediener bei langen Schichten.
Das Rückwärtsverhalten sollte gleichmäßig und vorhersehbar sein (die Qualität der hydraulischen/mechanischen Steuerung ist wichtig).
Sicherung und Verzurrung für den Transport; Totmannschalter, sofern dies durch örtliche Vorschriften erforderlich ist.
Hinweise zum Gehörschutz bereitstellen; wendbare Schalldämpfer können in geschlossenen Räumen die zulässigen dBA-Werte überschreiten.
Zusammenfassung – Entscheidungsmatrix
Nutzen Sie diese Matrix, um schnell zu einer Modellklasse zu springen, und passen Sie diese dann mithilfe der vorherigen Abschnitte an.
| Primärer Bedarf | Boden | Hub (mm) | Graben-/Flächengeometrie | Empfohlene Klasse | Warum |
| Schneller Basiskurs auf Straßen | NW/SW | 220–300 | Freiflächen | Schwer (50–65 kN) | Ausgewogenes Kraft-Gewichts-Verhältnis für tiefe Körnerförderung |
| Verfüllung von Versorgungsleitungen, lange Strecken | SP-SM | 180–250 | 650–750 mm Gräben | Schwer oder mittelschwer | Plattenbreite passt, Drehmoment für Richtungswechsel |
| Landschaftsgestaltung/Pflastersteine | Sand/Bettung | 80–120 | Enge Kanten | Leicht (20–30 kN) | Hohe Frequenz, sanfte Amplitude, optionales Pad |
| Gemischte Böden in Wohngebieten | SM/SC | 150–220 | Gemischte Geometrie | 50–70 kN | Vielseitigkeit bei Feuchtigkeitsänderungen |
| Kohäsionszonen (saisonal) | CL/CH | 120–180 | Beschränkt | 65–90 kN (bitte überprüfen) | Energie + Pässe; Feuchtigkeit überwachen; bei langsamer |
Häufige Fehler bei der Größenwahl
Das Streben nach kN-Zahlen ohne entsprechende Masse/Platte führt zu instabiler, federnder Verdichtung.
Zu breite Platten für schmale Gräben → verschwendete Durchgänge aufgrund von Kantenverlusten und Abrieb.
Zu dicke Schichten, die der Produktion hinterherjagen → Dichteprobleme, Nacharbeit.
Wird die Feuchtigkeit vernachlässigt → Energieverschwendung unabhängig von der Maschinengröße.
Überdimensionierter Motor an unterdimensioniertem Erreger → höherer Kraftstoffverbrauch ohne Dichtegewinn.
Unterschätzung von Umkehrungen und Überschneidungen → Terminverzögerungen; Planung mit realistischen Effizienzfaktoren.


