Die Wahl des richtigen Rüttlerdurchmessers ist entscheidend für eine ordnungsgemäße Betonverdichtung, die Festigkeit des Bauwerks und die Oberflächenqualität. Diese Entscheidung beeinflusst die Effizienz, die Ermüdung des Bedieners und den Gesamterfolg des Projekts.
- Warum ist der Durchmesser wichtig?
- Wie man die Pokergröße an die Projektbedingungen anpasst
- Einflussradius und Abstand
- Abwägungen zwischen Durchmesser, Gewicht und Leistung
- Praktische Tabellen und Empfehlungen
- Beispiele im Fallstudienstil
Warum der Durchmesser beim Poker wichtig ist
Der Durchmesser eines Nadelvibrators hat direkten Einfluss auf:
Einflussradius – Der Radius, innerhalb dessen Beton verflüssigt wird.
Eindringtiefe der Vibration – Wie tief die Vibration effektiv in die Platte eindringt.
Kraftaufwand für den Bediener – Schwerere Schürhaken mit größerem Durchmesser erfordern mehr Kraft und können zu Ermüdung des Bedieners führen.
Arbeitseffizienz – Größerer Durchmesser bedeutet weniger Einführpunkte und somit eine schnellere Verdichtung.
Die Geschäftspraxis legt nahe, dass der Einflussbereich etwa dem Zehnfachen des Pokerdurchmessers entspricht.
Einige Normen sehen einen konservativen Radius von 4 × Durchmesser vor. Typischerweise wird ein Abstand zwischen dem 1,0- und 1,5-Fachen des Radius gewählt.
Gängige Durchmesser und typische Anwendungsbereiche
Üblicherweise sind verschiedene Durchmesser erhältlich: 25 mm, 35 mm, 40 mm, 60 mm, 75 mm, 90 mm.
- 25–35 mm: Dachplatten, dünne Wände, kleine Ausbesserungen – enge Zwischenräume, leichte Bewehrung.
- 35–40 mm: Allgemeine Plattenarbeiten, mittlere Träger, leichte Stützen.
- 40–60 mm: Standardbalken, Platten, Bereiche mit mäßiger Bewehrung.
- 60–90 mm: Große Fundamente, Massenbetonarbeiten, schwere Balken oder Pfahlkopfplatten.

Gängige verfügbare Durchmesser und Spezifikationen
Hersteller bieten üblicherweise Pokerköpfe mit Durchmessern von 25 mm bis 60–75 mm an. Hier finden Sie eine Übersicht typischer Optionen und Produktdaten:
| Durchmesser (mm) | Typische Frequenz (VPM) | Amplitude (mm) | Zentrifugalkraft (N) | Anwendungshinweise |
| 25 | ~12.000–13.000 | 0,65 | ~800 N | Dünne Schalung, dichte Bewehrungszonen |
| 35 | ~12.000 | ~0,8 | ~1.500 N | Mittlere Konsistenz, kleine Platten |
| 38–45 | ~10.000–12.000 | ~1,0–1,3 | ~3.000–5.600 N | Allgemeine Betonierarbeiten in Fundamenten, Säulen |
| 50–60 | ~10.000–12.000+ | ~1,6 | ~5.600–7.000 N | Schwere Gussmengen, große Abschnitte, hochviskose Mischungen |
| 75 (pneumatisch) | ~16.000 | – | hoch | Pneumatisch, leichter zu handhaben im Vergleich zum schweren elektrischen Kopf |
Einflussradius- und Abstandsrichtlinien
Der Beton um den Vibratorkopf wird innerhalb einer Zone, dem sogenannten Einflussdurchmesser, verflüssigt:
- Standardregel: Einfluss ≈ 10 × Kopfdurchmesser
- Konservativ: Einfluss ≈ 4× Durchmesser in einigen Richtlinien
Um eine vollständige Abdeckung zu gewährleisten, sollten sich die Einfügungen überlappen, sodass der Abstand etwa dem 1,0- bis 1,5-Fachen des Radius entspricht:
Zum Beispiel:
Ein 50 mm Kopf → Radius ~250 mm → Abstand ~250–375 mm pro Insertion.
Anpassung des Pokerdurchmessers an die Projektbedingungen
Bewehrungsdichte und Schalungsbreite
Bei dichtem Bewehrungsstahl oder schmalen Querschnitten → verwenden Sie einen Durchmesser von 25–35 mm, um zwischen den Stäben hindurchzufahren.
Breite Formen (≥ 500 mm) und leichtere Bewehrung → 50–60 mm.
Verarbeitbarkeit des Betons (Setzmaß) und Korngröße
Steife Mischungen / grobes Zuschlagmaterial: Vermeiden Sie kleine Siebköpfe wie 25 mm – diese verstopfen. Verwenden Sie mindestens 35 mm oder größer.
Fließfähige Mischungen mit hohem Setzmaß: Größere Schüttkörper (50 mm+) erzielen gute Ergebnisse.
Schichttiefe und -dicke
Empfohlene Schichttiefe ≤ Kopflänge oder ≤ 1,5× bei exzentrisch-elektrischen Bauformen
Bei Tiefen > 300–500 mm schichtweise unter Überlappung und Rütteln einbringen, um eine vollständige Verdichtung zu gewährleisten.
Bedienerermüdung und Energiequelle
Größere Köpfe sind schwerer und benötigen mehr Leistung. Für Dauerarbeiten empfiehlt sich bei ≥ 60 mm ein pneumatisches System oder bei 50 mm ein motorbetriebenes System mit Tragegurt.
Elektrische Hochfrequenzsysteme können bei größeren Durchmessern schwer sein – die Belastbarkeit des Bedieners sollte berücksichtigt werden.
Empfohlener Pokerdurchmesser je nach Szenario
| Projekttyp / Bedingungen | Typisches Betonausbreitmaß/mm | Bewehrungsdichte | Dicke (mm) | Empfohlener Poker-Durchmesser |
| Dünnwandige / vorgefertigte Formen | Niedrig (50–75) | Hoch | <300 | 25 mm |
| Dichte Stahlbetonsäulen oder Wände | Mittel (75–100) | Sehr hoch | 300–500 | 25–35 mm |
| Kleine Fundamente, Terrassen, Platten | Mittel (75–125) | Mäßig | 350–500 | 35–38 mm |
| Große Bodenplatte, Fundament, Massenbetonierarbeiten | Mittel-hoch (100–150) | Niedrig bis mittel | 400–600 | 45–50 mm |
| Mischungen mit hohem Setzmaß, schwere Betonierarbeiten mit grobem Zuschlagstoff | Hoch (>150) | Niedrig | >500 (geschichtet) | 50–60 mm |
| Großflächige Strukturbetonierarbeiten, breite Schalungen, abstandsversetzte Bewehrung | Variiert | Niedrig | >500 (geschichtet) | 60–75 mm (pneumatisch) |
Praxisbeispiel: Fundament vs. Stütze vs. Bodenplatte
Beispiel A: Säule mit dichter Bewehrung
- Abmessungen: 400 mm Breite
- Beton: steife Mischung, geringes Setzmaß (ca. 75 mm), kleine Zuschlagstoffe (20–25 mm).
- Wahlmöglichkeit: Der 25-mm-Pokerkopf ermöglicht das Einführen zwischen die Stäbe und verhindert Funkenbildung und Verstopfungen. Alle ca. 200 mm einführen, 10–15 Sekunden halten.
Beispiel B: Mittlere Bodenplatte / Fundament
- Platte: 500 mm Dicke, mäßiges Setzmaß (ca. 100 mm), mittlere Zuschlagstoffkörnung
- Wahl: 38-mm-Pokerkopf. Wirkungsradius ca. 380 mm; Abstand ca. 350 mm. Tiefe akzeptabel bei Kopflänge ca. 400 mm.
Beispiel C: Straßenplatte
- Gießen: 600 mm tief, hochfester Beton (>150 mm), grober Zuschlagstoff
- Wahlmöglichkeit: Ein 50- oder 60-mm-Bohrkopf ergibt einen Wirkungsradius von ca. 500–600 mm. Motorbetriebene oder pneumatische Einheit verwenden. In ein Raster mit 400–600 mm Abstand einsetzen.
Abwägungen: Durchmesser vs. Leistung, Gewicht, Geschwindigkeit
Größerer Durchmesser = weniger Einführvorgänge → schnellere Auftragsabwicklung.
Ein höheres Gewicht kann jedoch zu Ermüdung des Bedieners und einem langsameren Arbeitsrhythmus führen; es wird mehr Kraft benötigt.
Kleiner Durchmesser = leichter, einfacher zu handhaben, besser für enge Stellen – aber mehr Einbrüche und langsamerer Fortschritt.
Aus dem Leitfaden von Vibrotechnniques: „Ein Kopf mit größerem Durchmesser bedeutet mehr verflüssigten Beton pro Tauchgang… aber wenn der Bediener durch das zusätzliche Gewicht verlangsamt wird, leidet die Produktivität. In manchen Fällen führt ein kleinerer Kopf zu einer höheren Produktqualität.“
Bewährte Verfahren für den Betrieb mit gewähltem Durchmesser
Sobald der Durchmesser ausgewählt ist, gewährleistet die richtige Technik gleichbleibende Ergebnisse:
Die Schalung sollte senkrecht und nicht seitlich eingeführt werden, damit die Luft entweichen kann und Beschädigungen an der Schalung oder der Bewehrung vermieden werden.
Halten Sie das Objekt 5–20 Sekunden lang, bis keine Blasen mehr aufsteigen und ein Oberflächenglanz sichtbar wird. Heben Sie es langsam an (ca. 2,5–7,5 cm/s).
Der Abstand sollte ≤1,5× Radius betragen, um überlappende Zonen zu gewährleisten.
Verwenden Sie Rastermuster (quadratisch oder versetzt), um eine einheitliche Abdeckung zu gewährleisten.
Übermäßige Vibrationen sind zu vermeiden, da sie zu Entmischung, Absinken schwerer Zuschlagstoffe und Wasseranstieg führen. Zu schnelles Herausziehen hinterlässt Hohlräume. Korrekte Überlappung oder Wiedereinsetzung schließen diese Löcher.
Wartungs- und Zuverlässigkeitsaspekte
Kugeln mit größerem Durchmesser erzeugen eine höhere Zentrifugalkraft und benötigen ein höheres Drehmoment. Wählen Sie bewährte Marken und robuste Ausführungen.
Pneumatische Schürhaken (z. B. 75 mm Durchmesser) sind für den Bediener angenehmer als schwere elektrische Schürhaken.
Regelmäßige Inspektion: Welle, Nadel und Kupplung prüfen; nach jedem Gebrauch reinigen.
Ersatzgeräte sind ratsam – Geräteausfälle während des Betonierens sind kostspielig.
Praktische Empfehlungen
- Ermitteln Sie die Projektbedingungen: Plattendicke, Setzmaß, Zuschlagstoffgröße, Bewehrungsdichte, Schichttiefe.
- Schätzen Sie den geeigneten Durchmesser anhand der obigen Tabelle.
- Bestätigen Sie den Einflussradius (ca. 10× Durchmesser) und stellen Sie den Abstand entsprechend ein.
- Die Bedienerbelastung muss mit der Produktivität in Einklang gebracht werden – überdimensionierte Köpfe, die das Arbeitstempo verlangsamen, sollten vermieden werden.
- Standardtechnik anwenden: vertikales Einführen, Haltezeit, langsames Herausziehen, kontrollierter Abstand.
- Geräte warten und testen, Backups bereithalten.
Die richtige Wahl treffen flaschenrüttler Der Durchmesser ist eine strategische Entscheidung, die ingenieurtechnisches Urteilsvermögen, die praktischen Gegebenheiten auf der Baustelle und die Fähigkeiten des Bedieners berücksichtigt. Ein zu kleiner Verdichtungskopf führt zu langsamer Verdichtung; ein zu großer erhöht die Ermüdung, die Kosten und das Schadenspotenzial.
Der Durchmesserbereich von 25 mm bis 75 mm deckt nahezu alle Anforderungen im praktischen Einsatz ab – für jede Anwendung gibt es optimale Bedingungen. Durch die Abstimmung des Rüttelstabdurchmessers auf die Mischungskonsistenz, die Schichtdicke, die Bewehrungsanordnung und die verfügbaren Ressourcen des Bedieners lassen sich Verdichtungsqualität und Betriebseffizienz maximieren.


